Scanner-Fachbegriffe einfach erklärt

Sie möchten mehr über die wichtigsten Fachbegriffe rund um Scanner erfahren? Hier finden Sie eine Übersicht der zentralen Begriffe – klar erklärt und verständlich aufbereitet. Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gern telefonisch unter 030 - 210052222.


ADF – Automatischer Dokumenteneinzug

Der ADF (Automatic Document Feeder) ermöglicht das Einlegen ganzer Dokumentenstapel in den Scanner. Die Blätter werden dabei automatisch einzeln eingezogen und nacheinander gescannt. Je nach Modell liegt die Aufnahmekapazität typischerweise bei 25, 50, 100, 200, 300, 500 oder 750 Blatt. Ein ADF beschleunigt den Scanvorgang erheblich und sorgt für einen reibungslosen Arbeitsablauf – die tatsächliche Geschwindigkeit hängt dabei von der Scangeschwindigkeit des jeweiligen Geräts ab.


Barcode

Ein Barcode ist ein maschinenlesbarer Strichcode, der Informationen durch eine spezielle Codierung von Zahlen, Buchstaben oder Sonderzeichen enthält.
Barcodes werden genutzt, um Datenerfassungsprozesse zu beschleunigen und zu automatisieren. Beim Scannen können Barcodes verschiedene Aufgaben übernehmen, zum Beispiel:

  • die automatische Trennung von Dokumenten innerhalb eines Stapels,
  • die Vergabe von Dateinamen oder
  • die Indexierung für die spätere Archivierung.

Weitere Informationen finden Sie unter Software – Barcode-Erkennung.


Batch

Als Batch bezeichnet man die automatisierte Stapelverarbeitung von Dokumenten. Jedem Batch werden vordefinierte Scaneinstellungen zugewiesen, sodass wiederkehrende Scanprozesse in gleichbleibender Qualität automatisch ausgeführt werden können.
Je nach Scanner und Scansoftware kann die Steuerung dieser Prozesse entweder direkt über das Gerät oder über die verwendete Software erfolgen.


Blindfarbe

Als Blindfarbe bezeichnet man eine Farbe, die in den Scannereinstellungen so definiert ist, dass sie beim Scanvorgang ausgeblendet wird. Der Scanner ersetzt diese Farbe im digitalen Bild durch Weiß. In der Regel sollte auf den Einsatz von Blindfarben verzichtet werden, da die Reproduktion des Dokuments dadurch nicht vollständig dem Original entspricht.
Eine Ausnahme bilden Anwendungen, bei denen eine automatische Texterkennung (OCR) eingesetzt wird. Hier kann der Einsatz einer Blindfarbe sinnvoll sein, da störende Hintergrundfarben das Erkennungsergebnis negativ beeinflussen können.
Moderne Scanner bieten die Möglichkeit, Dokumente gleichzeitig in zwei Varianten zu erstellen – einmal originalgetreu und einmal für OCR optimiert. Diese Technik wird als Dual-Stream-Scanning oder Multistream-Scanning bezeichnet (siehe Multistream).
Welche Scanner diese Funktion unterstützen, erläutern wir Ihnen gern in einem persönlichen Beratungsgespräch.


Bmp - Bitmap

BMP ist ein Rastergrafikformat, das vor allem unter Windows und OS/2 verwendet wird. Es handelt sich um ein zweidimensionales Bildformat, das Bildinformationen pixelweise speichert.


CCD - Charged Couple Devices

CCD steht für Charged Coupled Device und bezeichnet eine Scaneinheit mit lichtempfindlichen Sensoren. Sie besteht aus einer Vielzahl nebeneinander angeordneter Fotodioden, die das vom Dokument reflektierte Licht aufnehmen und in elektronische Bildinformationen umwandeln. CCD-Sensoren liefern eine hohe Bildqualität und werden vor allem in professionellen Scannern eingesetzt.


CIS - Compact Image Sensor (Kontaktbildsensoren)

Ein CIS ist eine Scaneinheit, die Leuchtdioden (LEDs) und eine Kaltlichtröhre als Lichtquelle nutzt. Im Vergleich zu CCD-Einheiten verbraucht ein CIS weniger Energie und ermöglicht durch seine kompakte Bauweise besonders flache Scanner.
CIS-Technologie wird häufig in platzsparenden Dokumenten- oder Flachbettscannern eingesetzt, bei denen geringe Bauhöhe und Energieeffizienz im Vordergrund stehen.


Deskew (Schräglagenkorrektur)

Die Schräglagenkorrektur – auch Deskew genannt – richtet schräg eingezogene Dokumente automatisch elektronisch aus.
Dadurch wird das gescannte Bild unabhängig vom Einzugswinkel gerade dargestellt, was die Lesbarkeit und Weiterverarbeitung der digitalen Dokumente erheblich verbessert.


DFR (Double Feed Release)

Die DFR-Taste (Double Feed Release) ist eine spezielle Funktion vieler Canon-Scanner.
Sie ermöglicht es dem Benutzer, beim Auftreten einer Doppelzufuhr zu entscheiden, ob der Scanvorgang fortgesetzt oder korrigiert werden soll.
Wird während des Scans eine Doppelzufuhr erkannt, stoppt der Einzug automatisch. Die DFR-Taste leuchtet auf, und am Bildschirm erscheint die „Schnelle Wiederaufnahme“-Ansicht.
Der Anwender kann dann prüfen, ob es sich tatsächlich um eine Doppelzufuhr oder um ein spezielles Dokument (z. B. Umschläge oder dickere Belege) handelt.
Durch Betätigen der DFR-Taste wird das aktuelle Bild gespeichert und der Scanvorgang anschließend fortgesetzt.


DMS - Dokumenten Management System

Ein Dokumenten-Management-System (DMS) ist eine Software zur Organisation und Verwaltung digitaler Dokumente.
Bei uns finden Sie Lösungen für unterschiedliche Anforderungen – von kostengünstigen Einzelplatzsystemen bis hin zu umfangreichen Server-Client-Installationen.
DMS Software finden Sie HIER oder in der Rubrik Software - Dokumentenverwaltung.


DPI - Dots  per Inch

DPI („Punkte pro Zoll“) bezeichnet die Maßeinheit für die optische Auflösung eines Bildes. Sie gibt an, wie viele Bildpunkte pro Zoll ein Dokument beim Scannen erfasst.
Man unterscheidet zwischen physikalischer Auflösung (tatsächlich gescannte Punkte) und interpolierter Auflösung (elektronisch errechnete Verbesserung).
Für gut lesbare Textdokumente reicht meist eine Auflösung von 200 dpi aus.
Wenn Dokumente jedoch für Belegleseprozesse weiterverarbeitet werden sollen, empfiehlt sich eine Mindestauflösung von 300 dpi.


Dongle

Ein Dongle ist ein Hardware-Kopierschutz für Softwareprodukte.
Er wird in der Regel als USB-Stick mitgeliefert und muss an dem Computer eingesteckt sein, auf dem die geschützte Software installiert wurde.
Nur wenn der Dongle erkannt wird, kann die Software gestartet und genutzt werden.


Duplex

Duplex heisst Scannen von Vorder- und Rückseite in einem Scanvorgang. Duplex-Scanner verfügen demnach über zwei Kameraeinheiten, so das die Vorder-  und Rückseite eines Dokuments in einen Scanvorgang erfasst werden.


Endorser

Mit einem Endorser können Dokumente mit einer fest eingestellten Zeichenfolge bestempelt werden. Aufgestempelt  wird in der Regel nach dem Scannen (auch Post -Scan genannt) und dient als zusätzliche Sicherheit, dass das Dokument auch wirklich vom Scanner erfasst wurde. Endorser können auch als Endorserment-Printer oder Entwerter- Einheit bezeichnet werden.


Farberkennung

Farberkennung ist das automatisierte Erkennen von Dokumente mit Farbinhalten und das automatisierte Umschalten zwischen Schwarzweiß- und Farbscanmodus und umgekehrt.  Dokumentenstapel, die sowohl Farb- als auch Schwarzweißdokumente enthalten, müssen vor dem Scannen nicht mehr sortiert werden bzw. werden immer im Dokumenten gerechtem Modus gescannt.


Fire Wire

FireWire ist eine Hardware Schnittstelle zur seriellen Datenübertragung, auch bekannt als IEEE- 1394


Flachbettscanner

Ein  Flachbettscanner ist ein Bautyp eines  Scanners, bei dem das Dokument mit der zu scannenden Seite nach unten auf eine Glasplatte gelegt wird. Zum Scannen fährt eine Beleuchtungs-  und Abtasteinheit in einem "Bett" unter dieser Glasplatte durch, analog der Scaneinheit in einem digitalen Fotokopierer. Da das gescannte Material nicht eingezogen oder sonst wie bewegt wird, können mit Flachbettscannern beliebige Objekte gescannt werden, von der Briefmarke bis hin zur Buchseite.


Graustufen Modus

Graustufen - Modus ist schwarzweiss Scannen, bei dem Grauabstufungen durch sich abwechselnde schwarze oder weisse Bildpinkte (Pixel) erzielt werden. Das menschliche Auge interpoliert derartige Punktanordnungen als Grauwert. In diesem Modus sind 65.536 verschiedene Grautöne, von weiß nach schwarz möglich.


Imprinter

Imprinter ist ein im Scanner integrierter kleiner Tintenstahldrucker,  mit dem definierte Texte während des scannens auf die Dokumente gedruckt werden können. Der Imprinter wird über den Scannertreiber angesteuert und kann neben inkrementellen (festen) Werten, Variablen aus Ziffernfolgen, Buchstaben und Sonderzeichen, wie z. B. Uhrzeit, Datum, Stapelnummer etc. aufdrucken. Wird ein Pre - Scan Imprinter eingesetzt, erscheint diese Information auch im gescannten Image. Alternativ würde ein Post- Scan Imprinter diese Information erst nach der Digitalisierung auf den Beleg drucken.


IPM  -  Image per Minute

IPM ist die Masseinheit für die Scangeschwindigkeit in erzeugten Bildern (Images) pro Minute. Im Duplex-Scanverfahren (siehe Duplex) sind demnach die Anzahl der erzeugten Images höher als im Simlex-Scanverfahren (siehe Simplex). In der Regel scannen Duplexscanner  mit der doppelt so grossen IPM-Anzahl wie Simplexscanner.


ISIS  -  Image and Scanner Interface Specification

ISIS ist eine standardisierte Schnittstelle, die Scansoftware und Scanner miteinander verbindet. Die Scansoftware steuert darüber den Scanner an. ISIS unterstützt alle Hardwareschnittstellen, wie beispielsweise: USB, SCSI, FireWire usw.


iSOP (intelligent Sonic Paper Protection)

Dabei handelt es sich um einen akustischen Sensor bei Fujitsu Scannern, der den Papiereinzug überwacht. Er registriert die Schall-Emission jedes einzelnen Dokuments, erkennt Geräuschmuster, die auf eine Unregelmäßigkeit hinweisen und stoppt in einem solchen Fall den Papiereinzug


iThresholding - Bildverbesserungs-Funktion

iThresholding  ist die automatische Bildverbesserungs- Funktion der Firma Kodak. Mit dieser ist man in der Lage problemlos auch Belege mit schlechter Bildqualität, extrem niedrigen Kontrast oder starken Hintergrundschattierungen zu scannen. Siehe auch Thresholding.


JPEG - Joint  Photographics  Experts  Group

JPEG ist ein Bildformat, das  als Standard in der Kompression für Farb-   und Graustufen gilt.  Das JPEG  Format wurde 1992 von einem Gremium entwickelt und verdankt diesem seinen Namen.  Der Vorteil des JPEG Formats ist dessen relativ kleine Dateigröße. Jedoch sind die erzeugten Images aufgrund der Bildkompression verlustbehaftet.  Der Nachfolger ist JPEG 2000 mit höherer Bildqualität und noch geringerer Dateigröße.


Kunststoffreiniger GR1

Der Kunststoffreiniger dient zur regelmäßigen äußeren Reinigung des Scanners. Diesen finden Sie HIER oder unter Teile & Zubehör - Reinigungsmittel.


Longpage Scan

Die Longpage Scan - Funktion ermöglicht das Scannen von Dokumenten, deren Länge über das Format DIN A3 hinausgeht (z.B. technische Zeichnungen, Versicherungsformulare etc.).


Multistream

Multistream ist eine Technologie, mit der bei einem Scanvorgang zwei Bilder erzeugt werden. Sowohl ein Farbbild, das alle Informationen enthält und zeitgleich ein Schwarzweißbild, dass  zum Beispiel  für OCR - Erkennung genutzt werden kann.


Netzwerkscanner

Der Netzwerkscanner ist ein Scanner der unabhängig von einem PC arbeitet und nur ein Netzwerkkabel benötigt. Die Dokumente können direkt im Firmennetzwerk, als Email, Fax oder per FTP /SFTP versendet bzw. gespeichert werden.


OBR - Optical Barcodes Recognition

OBR bedeutet die Optische Barcode - bzw. Strichcodeerkennung - Siehe auch Barcode


OMR - Optical Mark Recognition

OMR bedeutet die Optische Markierungserkennung. Es ist ein Fachbegriff für automatische Erkennung von Markierungen, wie beispielsweise: Ankreuzkästchen. Das OMR unterstützende Produkt  "ABBYY FlexiCapture" finden Sie HIER oder unter Software - Beleglesung.


OCR - Optical Character Recognition

OCR ist die optische Zeichenerkennung  aus Bildern. OCR ermöglicht in Images enthaltene Textinformationen, wie  Schriftzeichen und Zahlen zurück in maschinenbearbeitbare Textinformationen zu wandeln.  Das gestattet auch das gezielte Finden und Extrahieren von Textinformationen, u.a. für Dokumentenindexierungsaufgaben, Gewinnung kaufmännischer Informationen aus Rechnungen etc..  Standard OCR Produkte sind ABBYY Finereader und ABBYY FlexiCapture. Diese finden Sie HIER oder unter Software - Beleglesung


ONE-Touch - Funktion

Die  One -Touch - Funktion sind vorprogrammierte bzw.  programmierbare Tasten auf einem Endgerät, z.B. einem Netzwerkscanner. Das ermöglicht, dass mit einem Knopfdruck das gewünschte Dokument, gescannt,  gedruckt, kopiert oder in andere Formate umwandelt wird.


PAD

Ein PAD dient der Vereinzelung (Seperation) der Blätter eines Papierstapels beim Blatteinzug per ADF. PAD's unterliegen demnach permanentem Verschleiss. Verschlissene Pads erzeugen Doppeleinzug und stören damit den Scanvorgang!  Fast alle Scanner ermöglichen den PAD-Austausch durch den Kunden selbst.  PAD's finden Sie HIER und unter Scanner-Verschleißteile.


PDF - Portable Document Format

PDF ist ein von Adobe entwickeltes plattformunabhängiges Dateiformat, dass Dokumente ohne Dateikonvertierung wiedergibt.  Das heißt,   es werden alle Schriften, Formatierungen, Farben und  Grafiken des Ausgangdokuments plattformübergreifen wiedergegeben.


PDF/A - Portable Document Format  Archive

PDF / A ist die ISO genormte (standardisierte) Version, welche speziell für die Langzeitarchivierung definiert wurde. Mehrere Scannerhersteller unterstützen standardmäßig PDF/A. Gern beraten wie Sie hierzu.


Post-Scan Imprinter

Imprinter sind kleine Tintenstahldrucker im Scanner,  die definiert Texte auf  die gescannten Dokumente drucken. Der Imprinter wird über den Scannertreiber angesprochen und kann neben inkrementellen (festen) Werten, Variablen aus Ziffernfolgen, Buchstaben und Sonderzeichen, wie z. B. Uhrzeit, Datum, Stapelnummer, Archivierungsvermerk etc. aufdrucken. Ein Post- Scan Imprinter druckt diese Information erst nach dem Scannen auf den Beleg . Somit ist diese nicht im digitalisieren Dokument sichtbar.


PPM - Pages per Minute

PPM ist die Anzahl von Blatt pro Minute, als Maß für die Scangeschwindigkeit. Bei Simplex -Scannern sind die Angaben für PPM (siehe PPM)  und IPM gleich groß. Bei Duplex-Scanner unterschheiden sich die Werte, der Wert für  IPM  ist in der Regel doppelt so hoch.


PreScan

Beim PreScan werden Helligkeit und den Kontrast im Scanvorgang  von der ersten Seite automatisch ermittelt und für alle Folgeseiten verwendet. Das erhöht die Scangeschwindigkeit, da die automatisch generierte optimale Scaneinstellung nicht für jede Seite ermittelt werden muss.


Pre-Scan Imprinter

Imprinter sind kleine Tintenstahldrucker im Scanner, die definiert Texte beim Scannen auf  die gescannten Dokumente druckt. Der Imprinter wird über den Scannertreiber angesprochen und kann neben inkrementellen (festen) Werten, Variablen aus Ziffernfolgen, Buchstaben und Sonderzeichen wie z. B. Uhrzeit, Datum, Stapelnummer etc. aufdrucken. Wird ein Pre - Scan Imprinter eingesetzt, erscheint diese Information auch auf dem gescannten Image. Gern beraten wir Sie bei der Umsetzung Ihrer Anforderungen und beraten Sie bezüglich des richtigen Dokumentenscanners mit Imprinter.


Reinigungsmittel

Scannerreinigungsmittel helfen Verschmutzungen im Scanner zu entfernen, erhöhen dessen Lebensdauer und helfen bessere Scanergebnisse zu erzielen. Eine Vielzahl von speziell für Scanner entwickelte Reinigungsmittel finden Sie HIER oder unter Teile & Zubehör - Reinigungsmittel.


SCSI - Small Computer System Interface

Mithilfe eines SCSI Ports lassen sich Scanner, Laufwerke u.a.. mit einem Rechner verknüpfen. Der SCSI-Einsatz für Dokumentenscannern verliert zunehmend an Bedeutung und wird mehr und mehr von der USB- Schnittstelle abgelöst.


Simplex

Bei dem Simplexmodus (einseitiges Scannen) wird nur eine Seite des Dokumentes gescannt. Simplex Scanner verfügen nur über eine Kameraeinheit,  so dass immer nur eine Seite des Dokumentes gescannt wird. Rückseiten müssen in der Regel durch manuelles Wenden des Blatts erneut eingescannt werden.


Schnittstelle

Die Schnittstelle ist die  Verbindung zwischen unterschiedlichen Hardwaresystemen (z.B. PC und Scanner).


TIFF - Tagged Image File  Format

Scannen im TIFF Dateiformat  erzeugt pro Dokumentseite eine Imagedatei in schwarzweiß, so genannte Single Page Tiff's. Das TIFF-Dateiformat ist gegenwärtig noch, neben dem immer stärker genutzten PDF/A-Dateiformat, eines der beiden Standard-Dateiformate für die Langzeitarchivierung von Dokumenten in Dokumentmanagementsystemen (siehe DMS).


Thresholding - Schwellwertverfahren

Bei Thresholding unterscheidet man zwischen dem automatischen und dem dynamischen Schwellwert. Das Thresholding, auch Schwellwertverfahren, ist eine  Gruppe von Algorithmen zur Segmentierung von digitalen Bildern. Das zu segmentierende Bild ist hierbei in Form von Zahlenwerten (Farbwerten pro Bildpunkt) gegeben. Grundsätzlich wird hierbei die Zugehörigkeit eines Bildpunktes zu einem Segment durch den Vergleich mit einem Schwellwert entschieden. Der Grauwert eines Pixels ist sein reiner Helligkeitswert ohne Berücksichtigung weiterer Farbinformationen. Da diese Operation für jedes Pixel einzeln angewendet wird, ist das Schwellwertverfahren ein pixelorientiertes Segmentierungsverfahren.
Ab einer gewissen „Schwelle“ (Threshold) werden die Bits entweder schwarz oder weiß dargestellt. Durch das dynamische Schwellwertverfahren wird diese Schwelle innerhalb eines Dokumentes automatisch  verändert.


TWAIN

TWAIN ist eine standardisierte Schnittstelle, die Scanner und Softwareanwendungen verbindet.  Dieser unterstützt alle Hardwareschnittstellen wie beispielsweise:  USB, SCSI, FireWire usw. und dient der Ansteuerung eines Scanners aus einer Software.


Ultraschall Doppeleinzugskontrolle

Bei  der Ultraschall Doppeleinzugskontrolle werden Doppeleinzüge beim  Scannen mit Hilfe dieser Technologie erkannt. Im Gegensatz zur Längenkontrolle werden bei der Ultraschall-Doppeleinzugskontrolle die Dokumente per Ultraschall abgetastet. Die Ultraschall Kontrolle ist sehr sicher, da sie sofort auf Änderungen im geprüftem Mediums reagiert, z.B. auf die zwischen zwei übereinanderliegenden Papierblätter vorhandene Luftschicht beim Doppeleinzug.


USB - Universal Serial Bus

USB ist die aktuelle Schnittstelle zur Datenübertragung vom Scanner zum PC


VRS - Virtuell ReScan

VRS ist eine Technologie von Kofax, die auf Graustufenebene die Qualität der Images beim Scanvorgang verbessert. Durch automatisches Zuschneiden, Drehen, Helligkeits-  und Kontrastoptimierung liefert VRS automatisch perfekte Bildqualität für alle Dokumente und macht das Vorsortieren der Dokumente nach Format, Ausrichtung oder Qualität überflüssig. Dies bietet erhöhte Produktivität, denn VRS reduziert damit den Aufwand für den Belegvorbereitung auf ein  minimum.  VRS kann nahtlos in eine bestehende ISIS, TWAIN oder ImageControls basierte Scanapplikation integriert werden. Kofax VRS finden Sie HIER oder unter Software - Bildoptimierung.


Walzenreiniger WR1

Der Walzenreiniger reinigt die Rollen, entfernt Schmutz, Staub und Papierstaub . Gleichzeitig werden die Roller regeneriert, leicht angeraut und der Papiertransport dadurch verbessert.
Diesen finden Sie HIER oder unter Teile & Zubehör - Reinigungsmittel.


Workgroupscanner

Workgroupscanner sind schnelle Scanner mit ausgezeichneter Papierbehandlung für kleine und mittlere Büros sowie Behörden und einem Dokumentenvolumen von 1000 bis 5000 Seiten am Tag.


Zuschneiden (Auto - Cropping)

Auto- Cropping ist das automatische Zuschneiden von Dokumentenformaten auf seine tatsächliche Größe beim Scannen.  Ein Voreinstellen des Scanmodus auf eine bestimmte Formatgrösse entfällt. Dies trägt entscheidend zur Zeitersparnis in der Scanaufbereitung bei, denn unterschiedliche Papierformate können ohne Vorsortieren sofort  im Stapel gescannt werden. Das Image wird nach dem automatischen Zuschneiden ohne störende schwarzen Rändern angezeigt, gleichzeitig wird die Dateigröße erheblich verringert. Viele Scanner unterstützen diese Funktion. Gern beraten wir Sie hierzu.

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